Über die Jahre haben wir als Autor*innenkollektiv und individuell Formate entwickelt, in denen wir unsere Erfahrungen und Analysen mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen teilen. Um diese Formate – Buchvorstellungen, Vorträge, Workshops und mehr – bekannt und für Interessierte zugänglich zu machen, listen wir im Folgenden eine Übersicht mit Titeln, Details und Beschreibungen. Haben Sie Interesse an einem Format, fragen Sie an unter
Das Ende rechter Räume
Buchvorstellung, 60 Minuten
Anfang 2025 veröffentlichten wir als Autor*innenkollektiv Terra-R unser Buch “Das Ende rechter Räume”. Gern stellen wir das Buch bei Ihnen vor Ort vor – ob als Einzelvortrag, im Rahmen eines Podiumsgesprächs, eines Kolloquiums oder im Autor-meets-Critics-Format. Schwerpunkte können nach individueller Absprache gesetzt werden. So kann zum Beispiel das theoretische Konzept der Territorialisierung vertieft werden, empirische Erkenntnisse zu bestimmten Formen der Territorialisierung im Fokus stehen oder auch die Frage von Handlungsstrategien an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis.
Moderation von Panels, Podiumsveranstaltungen und Fachtagungen zur radikalen Rechten, Raum und zivilgesellschaftlichem Engagement
Moderation, individuell zu vereinbaren
Sie planen eine Veranstaltung in unseren Themenbereichen und sucht noch nach einer fachlich fundierten, engagierten Moderation? Viele Mitglieder unseres Kollektivs verfügen über mehrjährige Moderationserfahrungen. Fragen Sie uns gern dafür an!
Stadt von Rechts – Über Brennpunkte und Ordnungsversuche
Buchvorstellung, 20-45 Minuten
Städte sind Aushandlungsorte gesellschaftlicher Widersprüche und Krisen. Die radikale Rechte will Teil dieser Aushandlung werden. Stadt inszeniert sie dabei als Ort des gesellschaftlichen Niedergangs und zugleich als Ort der Hoffnung auf Normalität und Ordnung. Wie diese Phantasmen zueinanderfinden und handlungsleitend werden, veranschaulicht der Vortrag an programmatischen Texten der radikalen Rechten und stadtpolitischen Beispielen.
Stadtpolitische Konflikte, regressive Potentiale, demokratische Entgegnungen
Workshop, 180 Minuten
Lokale Konfliktgeschehen werden längst in einer breiten gesellschaftlichen Öffentlichkeit rezipiert. Regressive Mobilisierungen haben sie zugleich als ihre politische Arena benannt. Der Workshop sucht demokratische Entgegnungen, die Konflikte versachlichen und solidarisch austragen.
Regression in der Provinz?
Vortrag, 20-45 Minuten
Allzu oft werden ländliche Räume alleinig für das Erstarken radikal rechter Parteien und Bewegungen verantwortlich gemacht. Der Vortrag entgegnet dem eine differenzierte Betrachtung, die zwischen wahlgeographischen Analysen, romantischen Vorstellungen, Bauernprotesten und ländlichen Widerständigkeiten navigiert.
Normalisierungspfade des lokalen Rechtsradikalismus
Vortrag, 60 Minuten
Während in bundespolitischen Debatten die „Brandmauer“ zur radikalen Rechten nach wie vor beschworen wird, zeigt sich auf der lokalen Ebene vielerorts eine voranschreitende Normalisierung rechter Deutungsmuster und kommunaler Parteikader. Der Vortrag präsentiert Studienergebnisse, die spezifische lokale Wandlungsprozesse unter dem Einfluss einer erstarkenden AfD identifiziert. Sie zeigen unterschiedliche Normalisierungspfade und -effekte der Partei und ihrer Ideologie, die von spezifischen räumlichen Verhältnissen bedingt sind.
Das Dorf, das Land, die Provinz und die radikale Rechte?
Vortrag, 60 Minuten
Nicht nur in Deutschland wird peripheren Räumen das Image regressiver regionaler Kulturen zugewiesen, die maßgeblich zum elektoralen Erfolg der radikalen Rechten beitragen würden. Aus Perspektive einer kritischen Wahlgeographie schlüsselt der Vortrag auf, welchen Nutzen solche Zuschreibungen für welche Zwecke haben.
Betroffene rechter Gewalt im Lokalen unterstützen – radikal rechten Bestrebungen entgegenwirken
Vortrag/Workshop, individuell zu vereinbaren, min. 90 Minuten bei Workshop
Wie können Betroffene rechter Gewalt in ihrem lokalen Umfeld unterstützt werden? Der Vortrag stellt aktuelle Erkenntnisse aus Praxis und Forschung vor und diskutiert Potentiale, Strategien und Grenzen der Betroffenenunterstützung. Im Workshop liegt der Schwerpunkt auf dem Wissensaustausch und der gemeinsamen, interaktiven Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten.
Radikal rechte Kommunalpolitiken und demokratische Strategien dagegen
Vortrag, 60-90 Minuten
In der Kommunalpolitik fiel es radikal rechten Parteien wie der AfD lange schwer, Erfolge zu erringen. Mittlerweile ist sie auch in dieser Ebene des demokratischen Systems präsent und an manchen Orten bereits nahe an eigenen Mehrheiten oder hat sogar Bürgermeisterposten errungen. Wie agiert die radikale Rechte auf der kommunalpolitischen Ebene? Welche Besonderheiten gibt es und wie wirkt sich dies auf die Demokratie vor Ort aus?
Entwicklung resilienter Verwaltung und Planung unter Attacke von rechts
Workshop, 180 Minuten
Der Workshop richtet den Blick aus Verwaltungsperspektive auf Strategien rechter Akteur:innen in der Kommunalpolitik sowie im Umgang mit Planung und Stadtentwicklung. Anhand von Vignetten aus einer Studie und Erfahrungen der Teilnehmenden werden Strategien diskutiert, wie Verwaltung sowohl bei direkten Angriffen als auch im alltäglichen Umgang mit radikal rechten Akteuren handlungsfähig bleiben und mit einer klaren demokratischen Haltung agieren kann.
Wohnungspolitische Frage und rechte Lösungsideen
Vortrag, 20-45 Minuten
Wohnraum wird immer umkämpfter. Das haben mittlerweile auch rechte Kräfte erkannt und versuchen sich in der Wohnungspolitik zu profilieren. Warum und wie sie das machen, wird im Vortrag erläutert.
Forschen im rechten Feld – Herausforderungen und Handlungsstrategien
Workshop, ganztags/halbtags
Forschung im Kontext der radikalen Rechten geht mit besonderen methodologischen, ethischen und forschungspraktischen Fragen einher. Der Workshop schafft einen Raum, um sich gemeinsam über die Herausforderungen auszutauschen und Handlungsstrategien auf individueller, kollektiver und institutioneller Ebene zu entwickeln. Der Fokus kann dabei an die konkreten Bedarfe der Gruppe angepasst werden.
Räume rechter Gewalt
Vortrag, 30-60 Minuten
Rassistisch markierte Räume werden zu Tatorten rechter Gewalt; Erinnerungsorte sind Kristallisationspunkte von Kämpfen um Sichtbarkeit und Anerkennung; selbstorganisierte Safer Spaces bilden die Grundlage für solidarische Netzwerke. Räumen kommen bei rechten Gewalttaten vielfältige Bedeutungen zu. Der Vortrag diskutiert anhand von Beispielen aus Deutschland und anderen Ländern, wie der Blick auf das Räumliche bei der Analyse und Aufarbeitung rechter Gewalttaten unterstützen kann.
Soziale Frage von Rechts und rechter Antikapitalismus
Vortrag, 20-45 Minuten
Die Soziale Frage beschäftigt die Gesellschaft und auch von rechts gibt es erste Ansätze zur Lösung. Kapitalismuskritik und alternative Wirtschaftsformen sind demnach nicht mehr nur linke Ideen. Der Vortrag betrachten einen rechten Antikapitalismus und gesellschaftliche Herausforderungen.